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Kontrast und Harmonie: Hofidylle mit vielfältigen Gartenräumen und einem Erlenbruch

30.07.2020

Gartenbesitzerin und -gestalterin Elke Kallfaß in Oldendorf bei Schnega: "Auf diesem Bauernhof entstand in den letzten zwanzig Jahren auf etwa 8.000 m² eine fantastische Gartenlandschaft mit mediterran anmutenden Bereichen in Hausnähe, einem 700 m² Seerosenteich, einem kleinen, versteckten Rosengärtchen, Beeten mit Gräsern und Präriestauden sowie seit drei Jahren ein Waldgarten in einem Erlenbruch.
Es bieten sich zahlreiche Ausblicke, die die angrenzende Landschaft mit den offenen Wiesen, den Ackerflächen sowie den Wäldern in den Garten einbeziehen.

Durch ein schmiedeeisernes Tor gelangt der Besucher in einen mit Kopfsteinen gepflasterten Hofraum, in dem eine mächtige Kastanie und ein schmaler, hoher, fast 50jähriger Ginkgo zu bestaunen sind. Im Schatten efeuumrankter Stallgebäude wachsen Rhododendren, Funkien, Farne und Anemonen und um das stattliche Wohnhaus Lavendel und alte Rosen.

Am Übergang zwischen dem parkartigen Gelände und der angrenzenden Weide zieht eine mit Seerosen bedeckte Wasserfläche den Blick auf sich. Es eröffnet sich eine weite Aussicht über die grüne Weide, auf der Kühe mit ihren Kälbern weiden, und über eine Streuobstwiese hinweg auf die ferne Landschaft.

Auf einer Seite markieren knorrige Kopfweiden die Grundstücksgrenze. Davor befindet sich ein Beet mit imposanten Gräsern und Präriestauden. Unzählige Insekten werden angelockt.
Von einem Sitzplatz unter einem Platanendach eröffnet sich ein Zugang zu einem formalen Rosengärtchen mit historischen Rosen, blauem Rittersporn und Glockenblumen in Beeten, gefasst von Ilex crenata - Hecken. Der warme, sonnige Platz wird nach Norden durch ein efeubewachsenes Gebäude geschützt, vor dem sich Pfirsichbäume wohl fühlen.

Auf der anderen Seite des Teiches säumen Zimthimbeeren das Grundstück zum Wald der Nachbarn ab. Hinter hohem Federmohn eröffnet sich der Zugang zu einem Sitzplatz auf einer Feldsteinbrücke über ein Bächlein, dass das Grundstück von Ost nach West durchquert. Das Bächlein wird zur Kuhweide von einem breiten Band Iris sibirica begleitet.
Im angrenzenden Wald zeigt sich am Bach ein vollkommen anderes Gartenbild. Vielfältige Frühblüher wie Schneeglöckchen, Buschwindröschen, Schachbrettblumen, Hundszähne und Lungenkraut säumen einen Pfad entlang des Baches auf der einen Seite und Schattenpflanzen wie Elfenblume, Aronstab, Anemonen, Maiapfel sowie Großblattstauden wie Rodgersien, Damera und Farne auf der anderen Seite. Nach Süden eröffnen sich zwischen den hohen Erlen verschiedene Ausblicke: Auf ein Tipi aus Weiden, auf zwei Krötenteiche und über eine Lichtung auf die Parkwiese mit den Kühen.
Eisenskulpturen und eine Plattform mit Liegestühlen setzen sich bewusst von den Gestaltungsformen der Natur ab. Hier kann inmitten botanischer Diversität der Vogelwelt und den Insekten gelauscht werden."

 

Foto: Vorschaubild zur Meldung: Kontrast und Harmonie: Hofidylle mit vielfältigen Gartenräumen und einem Erlenbruch

Fotoserien zu der Meldung


Hofidylle Lavendelblau und Wald (30.08.2018)

 
Gesellschaft Deutscher Rosenfreunde e.V.