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Das Ende vom Wappenbeet: Viele Eltern sicherten sich ihre Rose

11.04.2017

Da hatten die Rosenfreunde offenbar den Nerv der Wittstocker Eltern getroffen. Rainer Kröger: "Es war der Knaller. Die Idee von unserer Rosenfreundin Elvira Valerius war genau die richtige." Im Rahmen vom traditionellen Frühjahrsputz in der Dossestadt hatte der Freundeskreis die Eltern eingeladen, für deren Neugeborene in Laufe der vergangenen Jahre auf dem Wappenbeet Rosen gepflanzt wurden. Sie waren aufgerufen, sich eine Rose zu holen und sie im eigenen Garten oder vielleicht auch in dem der Großeltern weiter zu pflegen. Hintergund ist, dass das Wappenbeet im Zuge einer Straßenbaumaßnahme aufgegeben werden muss. Sowohl die Rosenfreunde als auch die Stadtverwaltung wollten eine Lösung finden, mit der die schöne Idee der Rose für jedes Neugeborene als "Willkommen im Leben" nicht sang- und klanglos verschwindet. Deshalb also diese Aktion.
An diesem 8. April waren innerhalb von wenigen Stunden mehr als 50 Eltern mit ihren Kindern gekommen, um sich ihre Rose abzuholen. Und zwar genau ihre, viele hatten den Belegungsplan und die Urkunde der Stadt dabei. Der Freundeskreisleiter dazu weiter: "Wir waren alle ziemlich verblüfft über diese Resonanz." Zirka 20 von diesen Rosen haben die Mitglieder dann noch im Garten von Petra Puls in Jabel eingeschlagen. Die hatte den Boden dafür schon sorgfältig vorbereitet. Vielleicht, so die Vorstellung der Rosenfreunde, findet sich im Zusammenhang mit der Laga in Wittstock ein geeigneter Platz für die Baby-Rosen.
Die restlichen Rosen auf dem Wappenbeet stehen von nun ab für jedermann zum Ausgraben frei zur Verfügung.

 
 
Gesellschaft Deutscher Rosenfreunde e.V.