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MAZ berichtet: Noch mehr edle Blumen für die Rosenstadt Wittstock

25.04.2019

"Hauseigentümer aus der Altstadt und den Ortsteilen profitieren von einer Pflanzaktion – weitere Anmeldungen sind möglich: 

Amadeus, Jasmina, Lola oder Gräfin Diana fassen in Wittstock Fuß. Hinter diesen Namen stecken Rosensorten in verschiedenen Farben und Wuchshöhen. Die Gesellschaft Deutscher Rosenfreunde, Freundeskreis Wittstock, und die Stadt Wittstock arbeiten bei dieser Pflanzaktion Hand in Hand.

„Unsere Aktion, noch mehr Rosen in die Stadt zu pflanzen, hat sich gelohnt“, sagt Ines Lehmann von den Wittstocker Rosenfreunden. 14 Rosenliebhaber pflanzten seit Anfang März an 19 Standorten insgesamt 30 Rosen. Jetzt werden die Rankgerüste an den Häusern in privater und öffentlicher Hand angebracht. „Wir haben vor einem Jahr mit anderen Akteuren angeregt, die Innenstadt weiter mit Rosen zu begrünen“, sagt Rainer Kröger, Vorsitzender des Freundeskreises.

Wer die erste Runde verpasst hat, geht allerdings nicht leer aus. Interessenten können sich bis 30. Juni bei Victoria Juraschek, Stadtverwaltung Wittstock, melden. „Im Herbst werden die nächsten Rosen in Wittstock und den Ortsteilen gepflanzt“, sagt Juraschek. Der Bauhof erledigt den Rückbau der Pflasterung für die Pflanzstelle, die Stadtverwaltung kümmert sich um die Sanierungsanträge und holt die Genehmigungen ein und die Firma Andreas Wulff Metallbau aus Alt Daber fertigt die Rankgerüste. Die Rosenfreunde planen die Standorte, die Rosenauswahl sowie Bestellung und Auslieferung. Die Rankgerüste sind aus verzinktem Stahl gefertigt.

An der Sparkasse in Wittstock brachte Andreas Wulff in der vergangenen Woche ein ein mal zwei Meter großes Gerüst an. Dort soll sich nun die Kletterrose „Amadeus“ entwickeln. Sie blüht rot und entspricht damit auch dem Gesamterscheinungsbild der Sparkasse.

„Die Rosenzüchter stellten für uns eine Liste besonders resistenter Rosensorten für den öffentlichen Raum zusammen“, sagt Lehmann. Die moderne Rose verbindet die historische Altstadt mit den Grünflächen der Landesgartenschau (Laga) und bereichert die Altstadt zwischen Dosse und Glinze.

„Für die Rankgerüste investieren die Hauseigentümer gut 260 Euro“, sagt Elvira Valerius, Schatzmeisterin bei den Wittstocker Rosenfreunden. An Fachwerkhäusern wie etwa der Bibliothek im Kontor ist allerdings nur eine Seilspannung als Kletterhilfe zugelassen.

Die Rosen stammen von den Rosenzuchtbetrieben Rosen Tantau aus Uetersen und Kordes Rosen aus Klein Offenseth-Sparrieshoop. „Die Firma Kordes stellte uns die Rosen kostenfrei zur Verfügung. Das war eine Freude“, sagt Ines Lehmann.

Hauseigentümer aus Wittstock und den Ortsteilen können sich für die weitere Rosenpflanzaktion bis 30. Juni bei Victoria Juraschek, Stadtverwaltung Wittstock, informieren und anmelden. Sie ist telefonisch unter Tel.: 03394/42 92 12 zu erreichen."

Von Christamaria Ruch (Märkische Allgemeine)

 

Foto: Die Sparkasse in Wittstock ziert nun für den Wuchs der Kletterrose „Amadeus“ ein Rankgerüst aus verzinktem Stahl. Quelle: Christamaria Ruch

Fotoserien zu der Meldung


Pflanzaktion Innenstadtrosen (25.04.2019)

Pflanzaktion in der Innenstadt Wittstock: Hauseigentümer, Rosenfreunde und Stadt arbeiten Hand in Hand.

 
Gesellschaft Deutscher Rosenfreunde e.V.