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Postillion1

 

 

Willkommen im Namen der Rose!

 

 

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Die Begeisterung für eine der schönsten Blütenpflanzen ist es, die uns Rosenfreunde aus Wittstock und der weiteren Umgebung mindestens einmal im Monat zusammenführt. Und sie spornt uns immer wieder an, mit unseren Aktionen Spuren zu hinterlassen: bei Rosenschauen, öffentlichen Vorträgen und Kursen zu Schnitt und Veredelung, bei Pflanzaktionen und Frühjahrsputz, bei Pflanzenbörsen und dem Tag des offenen Gartens. Die Rose ist für uns mehr als eine duftende Blüte in der Vase. Sie hat Geschichte, ist wunderbarer Teil der Natur und mit Sinnlichkeit verbunden, sie kann gut schmecken und sogar zur Heilung beitragen - und sie macht definitiv glücklich. Wir schätzen ihre erstaunliche Vielfalt innerhalb der Art und in Bezug auf ihre Einsatzmöglichkeiten. Uns Rosenfreunde verbindet pure Sammelleidenschaft und die Freude am Austausch über fachliche Details und von Erfahrungen, am Gärtnern und Gestalten, am Arbeiten in der Natur und mit ihr.

 

 

Die Rose ist schlicht und einfach der Stoff,

aus dem unsere Gartenträume sind.

 

Im nicht gerade dicht besiedelten Norden von Brandenburg ist es ein relativ kleines Häuflein von Unentwegten, das sich das Ziel gesetzt hat, die Blütenschönheiten nicht nur im eigenen Garten zu pflegen, sondern sie auch in der altehrwürdigen Bischofsstadt Wittstock besser in Szene zu setzen. Nachdem Straßen und historische Gebäude denkmalgerecht saniert sind und ein Förderverein sich um den Erhalt der alten Stadtmauer kümmert, sehen wir unsere Aufgabe darin, den Stadtvätern und den Einwohnern bei der Gestaltung der reichlich vorhandenen Park- und Freiflächen ideenreich, fachlich beratend und tatkräftig zur Seite zu stehen. In der Altstadt zum Beispiel hat sich rund um die Landesgartenschau auf Initiative der Rosenfreunde eine ganze Reihe von Hausbesitzern und Geschäftsinhabern dafür entschieden, eine oder gar mehrere Kletterrosen an der Fassade zu pflanzen.

 

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Dass wir auf die Rose setzen, hat nicht nur

ästhetische Gründe, sondern auch Geschichte.

 

In Jahre 1885 war es Friedrich Schneider II, der in Wittstock die Ackerbauschule gründete und einen Rosengarten anlegte. Er rief Rosenzüchter und -freunde in ganz Deutschland dazu auf, Informationen über ihre Rosen zu liefern, aus denen er 1878 seine erste Sortenrangliste erstellte und veröffentlichte. Sie fand damals viel Anerkennung. Der einstige Gymnasiallehrer mit dem ausgeprägten Hang zur Rose war es auch, der wesentlich dazu beitrug, dass 1883 in Hamburg der Verein Deutscher Rosenfreunde gegründet wurde. Dieser wurde 2006 in Gesellschaft Deutscher Rosenfreunde (GRF) umbenannt, 2019 in Deutsche Rosengesellschaft e.V.. Ihr gehören wir als Freundeskreis Wittstock heute an.

 

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Willkommen in unseren Reihen!

 

Willkommen in unseren Reihen ist jeder, der unsere Bewunderung für die Anmutigste aus der Familie Rosaceae teilt - egal ob professionell, fachkundig oder als interessierter Laie – der unsere Ziele sowie die der Deutschen Rosengesellschaft unterstützen will und bereit ist, im Freundeskreis ab und zu eine Aufgabe zu übernehmen. Belohnt wird er dafür - ganz wesentlich - auch durch die anregende Gemeinschaft Gleichgesinnter.

 

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Veranstaltung mit Tracht

 

 
Gesellschaft Deutscher Rosenfreunde e.V.