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Visionen

Visioenen

Foto: Kirsten Große

 

Auf dem Weg zur "Stadt der 1000 Rosen"

- Wünsche und Ideen

 

Wie ein blühendes Band sollen sie Einheimische und Besucher begleiten. Rosen könnten sich vom Ortseingang an der Autobahn über die altehrwürdige Stadt an der Dosse, ihre Ortsteile bis hin zur Kyritz-Ruppiner Heide erstrecken, wo Natur noch pur zu erleben ist. 1000 Rosensorten sollen es einmal werden - so die Vorstellungen, bei denen wohl auch die 1000 Blütenstöcke in der Partner- und Rosenstadt Uetersen als Vorbild dienen.

 

An der Autobahnabfahrt Wittstock in Richtung Innenstadt ist neben den Gewerbeflächen ausreichend Platz für üppig wachsende Wildrosen. Die wilden Blütenschönheiten passen von ihrem Charakter her perfekt in den ländlich geprägten Raum. Sie könnten in lockeren Gruppen und unterschiedlichen Arten an der B189 entlang bis zum Kreisel stehen. Und die Pflanzung könnte sich fortsetzen an der Landesstraße in Richtung Röbel, in Alt Daber am Daberturm, an der Kreisstraße in Richtung Schweinrich, vor allem natürlich in Nähe der Ortschaften.

 

Schon lange wünschen sich die Wittstocker ein neues Gesicht für die beliebte Parkanlage am Dosseteich. Dort könnte bei der ohnehin anstehenden Umgestaltung der Rosengarten am Dosseteich entstehen: mit gesunden, lange blühenden und duftenden Rosenstöcken, eigens für diesen Standort ausgewählt, mit passenden Kräutern, Gräsern, Stauden und Gehölzen sowie Pavillons und Rankgerüsten für die Kletterkünstler unter den Rosen. Und weil die Rosenfreunde auch das Wissen um die königliche Blume fördern wollen, plädieren sie für eine sorgfältige Beschriftung. Gleich gegenüber der Touristinfo und den großen Parkplatz wäre es ein Erholungsraum für jedermann, auf dem auch die Rosenpflanzung für die Neugeborenen der Stadt ihren Platz finden könnte.

 

Dort, wo Friedrich Schneider II - Initiator des Rosistenvereins in Deutschland - im Jahr 1902 eine Landwirtschaftsschule ins Leben rief, in der Meyenburger Chaussee von Wittstock, harren Gebäude und Flächen einer sinnvollen Nutzung. Auf dem historischen Grund wäre ein idealer Platz für einen formalen Rosengarten, der die Sorten seiner 1883 veröffentlichten „Rangliste der edelsten Rosen“ aufgreift. Im Gebäude der ehemaligen Landwirtschaftsschule sollte eine Art Traditionszimmer an das Leben und Wirken von Friedrich Schneider II in Wittstock und weit darüber hinaus erinnern.

 

Visionen

Foto: Markus Hennen

 
Gesellschaft Deutscher Rosenfreunde e.V.